Très bonne liqueur je les recommande et la livraison et rapide et extrêmement bien emballé
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Génépi ist zugleich eine seltene Alpenpflanze und der traditionelle Likör, der daraus hergestellt wird — einer der bekanntesten Digestifs der französischen Alpen. Dieser Leitfaden erklärt alles Wichtige: Herkunft, Herstellung, Geschmack, Genuss, Speisekombinationen und ein Rezept zum Selbermachen.
Génépi bezeichnet drei Arten von Alpenpflanzen der Gattung Artemisia, die in Höhenlagen wachsen, oft über 2.000 Metern: Artemisia genipi (schwarzer Génépi, der aromatischste), Artemisia umbelliformis (weißer Génépi, milder und blumiger) und Artemisia glacialis (Gletscher-Génépi, der seltenste). Diese zerbrechlichen Pflanzen wachsen in Geröllfeldern in großer Höhe; ihre Ernte ist heute in jeder Alpenregion behördlich geregelt, um die Ressource zu schützen.
Der Génépi-Likör entsteht durch Mazeration von Génépi-Zweigen in neutralem Alkohol, gefolgt von leichter Süßung. Traditionell liegt er zwischen 35 % und 45 % Vol., seine Farbe reicht von hellem Strohgelb bis zartem Grün, je nach verwendeter Sorte und Mazerationsdauer — ein Farbton, der natürlich vom Chlorophyll der frischen Pflanzen stammt, ganz ohne zugesetzte Farbstoffe.
Die Verwendung von Génépi geht auf die Hirten der Alpentäler zurück, die ihn als verdauungsförderndes Mittel und Tonikum nach Anstrengungen in der Höhe zubereiteten. Kommerzielle Brennereien in der Region Chambéry und Savoyen formalisierten das Rezept später im Laufe des 19. Jahrhunderts und machten Génépi zum Referenz-Digestif der Skigebiete und Berghütten — ein Status, den er bis heute innehat.
Die traditionelle Herstellung folgt vier Schritten:
Der De Michellot Génépi-Likör folgt diesem Verfahren der langen Kaltmazeration, ohne synthetische Aromen oder Farbstoffe.
Génépi erkennt man an seinem krautigen, blumigen Profil, mit einer leichten Bitterkeit und einem frischen Abgang, der ihn auch für Gaumen zugänglich macht, die starke Digestifs nicht gewohnt sind. Je nach Art und Hersteller kann er eher blumig und mild oder eher krautig und trocken ausfallen.
Génépi wird traditionell als Digestif, gut gekühlt, zum Abschluss einer Mahlzeit getrunken, in einem kleinen Likörglas oder Tulpenglas, das vorher im Gefrierfach gekühlt wurde:
Möchten Sie Ihren eigenen Génépi nach dem traditionellen "40er"-Rezept herstellen? Folgen Sie unserer ausführlichen Anleitung für selbstgemachten Génépi. Für Cocktails schauen Sie sich unsere 6 originellen Génépi-Cocktails, unseren Artikel Génépi-Cocktail-Ideen oder das Rezept für den Génépi Moscow Mule an.
Génépi passt gut zu Bergkäse (Beaufort, Reblochon, Tomme), Fruchtdesserts (Heidelbeere, Birne) und dunkler Schokolade. Auch zum Abschluss der Mahlzeit mit Kaffee harmoniert er wunderbar, ebenso als Sorbet oder Eis für eine frische, krautige Note. Ein Schuss Génépi in einer Bratensauce für Wild oder Waldpilze bringt seinen Charakter ebenfalls zur Geltung.
Drei Hauptwege: direkt beim Hersteller — maximale Rückverfolgbarkeit und Frische, wie der De Michellot Génépi-Likör, 70 cl, ebenfalls erhältlich im 2,5-l-Pot-Gascon und als 5-l-Bag-in-Box für Profis — bei spezialisierten Weinhändlern, oder direkt in Berghütten und Skigebieten der Alpen.
Schwarzer Génépi (Artemisia genipi) ist der aromatischste und bitterste. Weißer Génépi (umbelliformis) ist milder und blumiger. Gletscher-Génépi (glacialis) ist der seltenste, mit einem holzigeren Profil. Die meisten handelsüblichen Liköre verwenden eine Mischung aller drei.
Zwischen 35 % und 45 % Vol., je nach Hersteller. Der De Michellot Génépi-Likör hat 35 % Vol.
Ein kleines Likörglas oder Tulpenglas, idealerweise einige Stunden vorher im Gefrierfach gekühlt: die intensive Kälte rundet die Bitterkeit ab und bringt die blumigen Aromen zur Geltung.
Servieren Sie ihn sehr kalt — Kälte dämpft die Wahrnehmung von Bitterkeit auf natürliche Weise — oder verlängern Sie ihn mit etwas stillem oder kohlensäurehaltigem frischem Wasser, statt Zucker hinzuzufügen, der die Aromen überdeckt, ohne die Bitterkeit selbst zu verringern.
Mehrere Jahre, vor direktem Licht geschützt, bei 12 bis 18 °C. Der Alkoholgehalt sorgt nach dem Öffnen der Flasche für eine natürliche Haltbarkeit.
Ja, sofern man sich Génépi-Zweige unter Einhaltung der lokalen Erntevorschriften beschafft. Siehe unser ausführliches Rezept für selbstgemachten Génépi.
Die Génépi-Pflanze wird traditionell in der alpinen Pflanzenheilkunde für ihre verdauungsfördernden Eigenschaften verwendet. Diese traditionellen Anwendungen betreffen die rohe Pflanze — nicht den Likör, der ein alkoholisches Getränk bleibt, das in Maßen genossen werden sollte.
Übermäßiger Alkoholkonsum ist gesundheitsschädlich. Bitte trinken Sie verantwortungsvoll. Verkauf nur an Erwachsene.